Unsere Haltung

Wofür wir stehen

Wir haben in unserer Kultur und im persönlichen Erleben häufig keine guten Erfahrungen mit „Autorität“ erlebt, einer Autorität, die auf Gehorsam und Macht basiert.

Wir stehen für eine „Neue Autorität durch Beziehung“, weil sie eine positive Alternative zur traditionellen Autorität anbietet.

Ob als Eltern, pädagogische Fachkräfte oder als Bürger stehen wir immer wieder in der Verantwortung, gegen unhaltbares Verhalten Widerstand zu leisten. Es ist häufig unsere Pflicht, untragbares Verhalten zu benennen und nicht zu dulden. Doch wie ist das möglich, ohne sich in Machtkämpfe zu verstricken?

Durch eine Haltung von Kraft statt Macht  

Eine beharrliche und entschlossen friedliche Haltung eines Einzelnen/ einer Gruppe kann scheinbar hoffnungslose Situationen positiv beeinflussen:

Das Konzept der „Neuen Autorität“ von Haim Omer hat zum Ziel zu einer eigenen veränderten Haltung zu gelangen, um wieder mehr elterliche/professionelle Präsenz gegenüber dem Kind oder Erwachsenen  zu gewinnen. Hierbei können verschiedene Interventionen unterstützen. Dazu gehören z.B. Deeskalationsstrategien, das Schaffen von Unterstützernetzwerken, Transparenz und entschlossener Widerstand gegenüber dem problematischen Verhalten.  Dies bedeutet nicht die Ablehnung der gesamten Person „…wir sind an dir interessiert , deshalb protestieren wir und werden nicht dulden, dass…“


Auf der Grundlage der Tradition von Mahatma Gandhi und Martin Luther King oder auch Nelson Mandela haben Berater wie Haim Omer und Arist von Schlippe überlegt, die Ideen eines gewaltlosen Widerstandes auf die Familie, Kita, Schule, Teams, Gemeinden und Vereine…. zu übertragen. In der Folge sind mögliche Handlungsschritte entwickelt worden. Diese Momente gewaltlosen aktiven Miteinanderumgehens und/oder Erziehungshandelns sind eng verbunden mit einer Haltung, die uns in eine professionelle Präsenz bringt und von uns fordert, uns zu positionieren.

Wir sind an einer guten Beziehung/ Wiederherstellung einer guten Beziehung zu unserem Gegenüber interessiert. Es geht darum, durch Unterstützung aus dem Freundeskreis, der Familie, Nachbarn, Trainern, Lehrern….gemeinsam öffentlich zu machen, dass ein bestimmtes Verhalten nicht länger „mitgemacht“  oder geduldet wird, z.B. endloses Schreien, Schlagen, Spucken…All diese Maßnahmen dienen dazu, dass die Person/das Kind wieder Teil der Gemeinschaft wird, ohne dass es um die Frage von Gewinnern oder Verlierern geht.

Ziel ist es, den Kontakt untereinander zu fördern und Beziehung zu stärken, durch wiederholte Beziehungsangebote und Beziehungsgesten, um ein deutliches Interesse am Gegenüber zu unterstreichen.

Um wieder in eine präsente Haltung/Beziehung zu kommen, ist ein Ziel, sich bewusst aus dem Teufelskreis von provokantem Verhalten und wütendem oder hilflosen Dagegenhalten auszusteigen, nach dem Motto: „Ich lasse mich nicht mehr in die Eskalation hineinziehen, ich muss noch einmal darüber nachdenken, aber ich komme darauf zurück.“

Wir können öffentlich machen: „Wir dulden dieses Verhalten nicht länger und werden uns überlegen, wie wir uns in Zukunft verhalten werden“.

Gleichzeitig soll der Blick für die positiven Eigenschaften, Fähigkeiten und Kenntnisse des Gegenübers geschärft und diese auch im Kontakt benannt werden.

Durch diese Haltung werden neue Wege eröffnet und die Wiederherstellung der beeinträchtigten und unterbrochenen Beziehung statt Ablehnung und Ausschluss ermöglicht.

Hier entsteht ein neuer Umgang mit Neuer Autorität durch Beziehung.

 

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